Diese Ausbildung lehrt den Prozess der gewaltfreien Kommunikation von Marshall Rosenberg — Beobachtung, Gefühl, Bedürfnis, Bitte, Empathie — und seine Anwendung in der Hilfebeziehung, ohne jemals eine Therapie daraus zu machen. Die GFK rüstet aus das Zuhören und der Ausdruck des Praktikers; sie behandelt nichts und diagnostiziert nichts.
An Praktizierende und künftige Praktizierende in Komplementärtherapien (Naturheilkunde, Phytotherapie, Reflexologie, Massage, Begleitung…), die den Menschen, die sie empfangen, besser zuhören, ihren Rahmen ohne Härte setzen, schwierige Gespräche durchstehen und wissen möchten, wann zu verweisen ist. Keine Vorkenntnisse erforderlich.
Die gewaltfreie Kommunikation ist ein Prozess und eine Haltung, formalisiert von Marshall Rosenberg und im französischsprachigen Raum insbesondere von Thomas d'Ansembourg verbreitet. Sie wird weithin praktiziert; die Studien, die sie bewerten, bleiben begrenzt, und es gibt dokumentierte Kritik (aufgesetzte Sprache, Formalismus). Die Ausbildung sagt dies bereits im ersten Modul und schreibt jeden Begriff seinem Urheber zu.
Rückgrat der gesamten Ausbildung: die GFK ist niemals eine Therapie, ersetzt niemals eine psychologische oder psychiatrische Begleitung, und ist niemals ein Werkzeug, um eine Gefahr zu bewältigen. Gewalt, Missbrauch, Gefährdung eines Kindes, psychische Notlage: Die Ausbildung lehrt, ohne Verzug an die zuständigen Stellen zu verweisen, und ein ganzes Modul ist diesem Thema gewidmet.